| Aktuelles und Berichte |
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GEW-Fortbildung
didacta 39
KollegInnen unseres Landkreises besuchten am 15. Feburar
2012 im Rahmen einer GEW-Fortbildung die Didacta,
Deutschlands größte Bildungsmesse.
Viele Angebote von Verlagen,
Unterrichtsmittelanbietern und anderen Firmen warteten
auf uns. Eine gelungene und interessante Veranstaltung,
so das Resümee am Ende des Tages.
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Offener
Brief
zur Gestaltung des
„Zukunftstages 2012“ im Landkreis Stendal
Sehr geehrter Herr Landrat Hellmuth,
sehr geehrter Herr Vorsitzender des Kreistages Riedinger,
sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende,
durch Kolleginnen und Kollegen, die im Landkreis Stendal als
ehrenamtliche Gleichstellungsbeauftragte in Schulen
Verantwortung für die Vorbereitung und Durchführung des
Zukunftstages tragen, haben wir Kenntnis von den Entwicklungen
in dem hierzu gebildeten kommunalen Arbeitskreis erhalten.
Außerdem kennen wir den Offenen Brief der Netzwerkund
Servicestelle für geschlechtergerechte Berufsorientierung und
Lebenswegplanung in Sachsen-Anhalt und die darauf bezogene
Antwort der Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Stendal,
Frau Sybille Stegemann.
Zunächst dürfen wir betonen, dass wir die Bildung kommunaler
Arbeitskreise zur Unterstützung der Berufsorientierung
Heranwachsender und insbesondere zur Unterstützung des
landesweiten Zukunftstages außerordentlich begrüßen und als
Beispiel auch für andere Landkreise sehen. Für problematisch
halten wir es jedoch, wenn in solchen Arbeitskreisen die
Vertreter der regionalen Wirtschaft nicht ausreichend breit
vertreten sind, sondern einzelne Unternehmen bzw. Branchen die
Ausrichtung der Arbeit solcher Arbeitskreise einseitig
dominieren. Dies gilt für die Bundeswehr im Falle des bei Ihnen
gebildeten Arbeitskreises ebenso, wie für jedes andere größere
Unternehmen, das in einer Region mit einem entsprechend großen
Arbeitsplatzangebot und Arbeitskräftebedarf präsent ist.
Die wirtschaftliche Entwicklung wird in Sachsen-Anhalt nach
unserer Überzeugung auch künftig maßgeblich von den klein- und
mittelständischen Unternehmen und insbesondere von Handwerks-
und Servicebetrieben abhängen. Diese sind aber im Hinblick auf
den zunehmenden allgemeinen Fachkräftemangel in Folge der
ungünstigen demografischen Entwicklung in besonderer Weise auf
die Nutzung von Strukturen angewiesen, die die Orientierung von
Nachwuchskräften gerade auf diese Branchen und Betriebe
befördern. Insofern äußern wir die Erwartung, dass in der Arbeit
des in Ihrem Landkreis gebildeten Arbeitskreises die Bemühungen
um die Gewinnung vieler unterschiedlicher Betriebe aus der
Region für die Gestaltung des Zukunftstages wieder deutlich
verstärkt werden.
Wir teilen darüber hinaus die Auffassung der Netzwerk- und
Servicestelle, dass dem Sinn und Zweck des Zukunftstages durch
den Besuch einer Informationsbörse nicht entsprochen werden
kann. Die Aufgabe, den Heranwachsenden eine Orientierung
innerhalb der Vielfalt der Berufswelt zu geben, muss speziellen
Berufsfindungsmessen vorbehalten bleiben, wie es sie ja auch in
Stendal im Vorfeld des Zukunftstages bereits gibt.
Gerade in der Altmark mit ihren speziellen strukturellen
Zukunftsproblemen müssen alle Anstrengungen darauf gerichtet
werden, die Heranwachsenden für die in der Region veran-kerten
und für den Erhalt der Infrastruktur wichtigen Branchen und
Betrieb zu interessieren, um sie möglichst dauerhaft als
Arbeitskräfte und als Einwohner halten zu können. Das ge-lingt
nach unserer Auffassung nur dann, wenn mehr Möglichkeiten der
direkten Einsicht-nahme in die betrieblichen Abläufe vor Ort
geschaffen werden. Dagegen werden die derzei-tigen Planungen des
Arbeitskreises dazu führen, dass ganze „Klassenfahrten“ zur
Informati-onsbörse durchgeführt und somit Bemühungen um eine
Erweiterung der dezentralen Be-triebsbesuche zumindest
tendenziell erschwert oder gar unterlaufen werden.
Wir fordern Sie daher auf, von der verstärkten Orientierung auf
den Besuch der Informati-onsbörse im Rahmen des Zukunftstages
Abstand zu nehmen und stattdessen weiter gezielt an der
Erweiterung des Angebotes aus den Betrieben der Region zu
arbeiten. Dabei wollen wir Sie gern im Rahmen unserer
Möglichkeiten unterstützen und unsere Kollegen in den
Gewerkschaften des DGB bitten, sich über die Betriebsräte und
gewerkschaftlichen Grup-pen für eine verstärkte Beteiligung der
Betriebe am Zukunftstag einzusetzen. Sofern nicht ohnehin
geschehen, sollte auch die IHK Magdeburg für die aktive
Unterstützung der Aktivi-täten des Arbeitskreises gewonnen
werden.
Letztlich halten wir das Angebot der Bundeswehr, die
Schülerinnen und Schüler aller Schu-len an diesem Tag kostenlos
zu der Informationsbörse zu befördern, grundsätzlich für
be-grüßenswert. Wir erinnern aber daran, dass auch die
Bundeswehr dafür ausschließlich Steu-ermittel verwendet und dass
ein solches Angebot im Rahmen des Zukunftstages für alle
Schülerinnen und Schüler auf allen Fahrten zu den verschiedenen
Betrieben gelten sollte. Bliebe es ausschließlichen bei dem
Angebot der Bundeswehr für eine kostenlose Beförde-rung, so
entsteht de facto die kritisierte einseitige Bevorzugung der
Bundeswehr am Zu-kunftstag und auch die einseitige Ausrichtung
des Zukunftstages auf den Besuch der Infor-mationsbörse.
Wir fordern daher den Kreistag als den Träger der
Schülerbeförderung auf, sich für eine Er-weiterung der
kostenfreien Schülerbeförderung an diesem Tag einzusetzen. Bei
einer Be-schränkung des Angebotes auf die ohnehin befahrenen
Strecken des Nahverkehrs sollten normalerweise keine
zusätzlichen Kosten für die Beförderungsunternehmen entstehen.
Wir hoffen darauf, dass die kritischen Stimmen und Hinweise bei
der weiteren Arbeit zur Vorbereitung des Zukunftstages 2012
Gehör und Beachtung finden. Über die Ergebnisse würden wir
unsere Kolleginnen und Kollegen in den Schulen dann zum Beginn
des kom-menden Jahres auch eingehend unterrichten.
Wir wünschen Ihnen bei den weiteren Vorbereitungen gutes
Gelingen und für Ihre Schüle-rinnen und Schüler einen
erfolgreichen Zukunftstag.
Magdeburg/Stendal, 17.11.2011
Thomas Lippmann
Sven Oeberst
Vorsitzender der GEW Sachsen-Anhalt
Vorsitzender des GEW-Kreisverbandes |
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Ehrung
langjähriger Mitglieder am 17.11.2011
Am 17.11.2011 wurden die Frauen und Männer geehrt, die
40, 50 und 60 Jahre der GEW die Treue gehalten haben.
Neben Blumen, einer Urkunde und kleinen Aufmerksamkeiten
gab es als Dankeschön ein feierliches Abendessen im
Gerberhof. Glückwünsche überbrachte auch der Chor der
Pestalozzi-Schule. Zudem gab es lobende Worte von den
Vorstandsmitgliedern der GEW Stendal Gabi Küsel und
Torsten Haserick. Sie dankten den anwesenden Kolleginnen
und Kollegen für ihre langjährige Mitgliedschaft und
verwiesen auf viele gemeinsame Erfolge durch die GEW.
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Vertrauensleuteberatung am
09.11.2011 in Stendal
Ca. 50 Vertrauensleute unseres
Kreisverbandes berieten am 10. November 2011 im
Landratsamt zu aktuellen tariflichen Fragen. Ein
Schwerpunkt war dabei die Fortsetzung des Tarifvertrages
zur Teilzeit im Lehrerbereich, der nach unseren
Vorstellungen auch für Pädagogische MitarbeiterInnen
Anwendung finden soll. Während das Finanzministerium
sich ausschließlich auf einen Stellenabbau im
Landesdienst konzentriert, bleibt die Frage
unbeantwortet, wer dann die Arbeit an unseren Schulen
noch machen soll. Eine Lösung kann es aus unserer Sicht
nur geben, wenn die Möglichkeiten zum altersgerechten
Ausscheiden aus dem Schuldienst von ausreichend
Neueinstellungen begleitet werden. Gleichzeitig muss den
Gegebenheiten unserer ständig älter werdenden Kollegien
Rechnung getragen werden, die Arbeitsbedingungen
altersgerecht zum Beispiel in Form von
Anrechnungsstunden zu gestalten.
Ebenfalls wurde über die
Nachverhandlungen zum Tarifvertrag für Pädagogische
MitarbeiterInnen beraten. Wichtige Regelungen zu
Neueinstellungen, zum Unterrichtseinsatz und zu
Altersermäßigungen fehlen nach wie vor. Weitere Themen
waren die Lehrkräfteeingruppierung z.B. für die
Sekundarschullehrer Neuen
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Rechts bzw. für sogenannte
Nichterfüller sowie die Möglichkeiten zum vorzeitigen
Ausscheiden aus dem Schuldienst. Bei Interesse besteht
die Möglichkeit, hierüber in den einzelnen Einrichtungen
genauer zu informieren.
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Mit dem Beschluss über den
Haushaltsplan für das Jahr 2012 und Informationen zur
Arbeit unseres Kreisverbandes endete die Veranstaltung.
Wesentliche Vorhaben sind unter >Termine < zu finden.
Ebenfalls hatte der Kreisvorstand geplant, über aktuelle
Rechtsprechungen zu berichten. Leider haben wir dies
zeitlich nicht mehr geschafft. Auf Grund des Interesses
überlegen wir, dazu eine eigenständige
Mitgliederversammlung im Frühjahr zu dieser Thematik
durchzuführen.
Folgende Materialein wurden in
der Beratung herausgegeben:
- Tarifinfo zu Verhandlungen des Teilzeittarifvertrages
- Kanzlerinbrief zur Rente
- DGB-Aktion Rente mit 67
- Info zum 19. Altmärkischen LehrerInnentag -
Gesundheitstag
- Für ein kinderfreundliches Sachsen-Anhalt
- Petition Emely und Felix allein zu Haus
Einrichtungen, die nicht
vertreten waren, erhalten diese Informationen auf dem
Postweg.
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Zum offenen Brief Grundschule
Petrikirchhof
Aufgrund unserer Aktivitäten hat der Trägerverein zur Errichtung
einer privaten Grundschule davon Abstand genommen, eine solche
im Gebäude der Grundschule Petrikirchhof Stendal unterzubringen
und somit die staatliche Grundschule zu verdrängen.
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Offener Brief
zum Vorhaben der
Errichtung einer privaten Grundschule in der Stadt Stendal
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister
Schmotz,
sehr geehrter Herr Vorsitzender des Stadtrates Dr. Mörs,
sehr geehrte Damen und Herren Fraktionsvorsitzende,
die Berichte in der
„Volksstimme" zur Errichtung einer privaten evangelischen
Grundschule in Stendal, für die offensichtlich auch die
Räumlichkeiten der staatlichen Grundschule Petrikirchhof Stendal
in Betracht gezogen werden, haben unter den Eltern und Pädagogen
dieser Schule zu einer großen Verunsicherung und Empörung
geführt. Diese Empörung über das Ansinnen des privaten
Trägervereins wird von der GEW Sachsen-Anhalt geteilt. Dass eine
öffentliche Schule gezielt für die Errichtung einer privaten
Schule geräumt werden soll, ist ein bisher recht einmaliger
Vorgang, der auch dem Ansehen der Evangelischen Kirche schadet.
Größer ist
unsererseits jedoch das Unverständnis über das Vorgehen der
Verwaltung, deren offensichtliche Unterstützung für die
Planungen des Trägervereins nicht nur jedwede Verantwortung für
Schülerinnen und Schüler der Grundschule „Petrikirchhof"
vermissen lässt, sondern die auch erhebliche
verfassungsrechtliche Bedenken hervorruft. Es verwundert nicht,
dass sich die öffentliche Berichterstattung auch nur auf die
Errichtung der privaten evangelischen Grundschule beschränkt,
während die Perspektive für die Schüler, Eltern und Pädagogen
der bestehenden Schule bisher nirgendwo eine Rolle zu spielen
scheint.
Entsprechend der
bestätigten Schulentwicklungsplanung des Landkreises handelt es
sich bei der staatlichen Grundschule „Petrikirchhof` um eine
bestandsfähige Schule mindestens bis 2020. Dies zeigt, dass sie
zur Erfüllung des vom Landkreis als Träger der
Schulentwicklungsplanung und von der Stadt Stendal als
Schulträger der Grundschulen zu erfüllenden staatlichen
Auftrages, für ein ausgewogenes öffentliches Schulnetz zu
sorgen, notwendig ist. Unter den heutigen demographischen
Bedingungen ist die Schließung einer zweizügigen Grundschule mit
einer inakzeptablen Ausdünnung des staatlichen Schulnetzes und
mit der Verlängerung der Schulwege für viele Kinder verbunden.
Der Hinweis, dass die
Kinder ja auch weiterhin den Standort im Petrikirchhof — dann
allerdings als evangelische Grundschule — besuchen könnten, ist
verfassungswidrig, da er den Grundsatz der sogenannten
„negativen Religionsfreiheit" berührt. Durch die verlängerten
Schulwege zu anderen Grundschulen und die bisherige Bindung an
den Standort können Filtern veranlasst werden, ihre Kinder in
eine kirchliche Einrichtung zu geben, ohne dass dies ihrem
tatsächlichen freien Willen entspricht.
Darüber hinaus ist es
nach dem Grundgesetz und der Verfassung des Landes
Sachsen-Anhalt grundsätzlich nur möglich, private Schulen zur
Ergänzung des staatlichen Schulangebotes zu errichten. Es ist
ein Verfassungsverstoß, wenn staatliche Schulen durch die
Errichtung privater Schulen gefährdet werden. Dies ist aber ganz
offensichtlich der Fall, wenn eine im bestätigten
Schulentwicklungsplan mittelfristig bestandsfähige staatliche
Schule im direkten Zusammenhang mit der Errichtung einer
privaten Schule geschlossen würde. Sowohl der Landkreis als
Planungsträger als auch das Landesverwaltungsamt als
Genehmigungsbehörde müssten einen solchen Antrag des Stadtrates
auf Änderung der Schulentwicklungsplanung ablehnen.
Der Verwaltung ist
dringend zu empfehlen, die verfassungsrechtlichen Zusammenhänge
schnellstmöglich zu prüfen und das Vorhaben der Errichtung einer
privaten Schule in den Räumen bestehender staatlicher Schulen
aufzugeben. Sofern die Verwaltung hierzu noch ein klares Signal
aus den Reihen des Stadtrates benötigt, fordern wir Sie als die
gewählten Vertreter der Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt
Stendal auf, das von Ihnen geschaffene staatliche Schulsystem
gemäß dem Verfassungsauftrag zu verteidigen und keine Gebäude
staatlicher Schulen an private Schulträger zu übertragen.
Magdeburg/Stendal, 15.09 2011
gez. Thomas Lippmann
gez. Sven Oeberst
Vorsitzender der GEW Sachsen-Anhalt
Vorsitzender des GEW-Kreisverbandes
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Kundgebung in
Potsdam
Forderung: 50,- Euro +
3% Gehaltssteigerung und eine tarifliche Eingruppierung der
Lehrkräfte
12.000 Kolleginnen und Kollegen der
Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes, eine unübersehbare
Menge von Demonstranten, reisten zur Kundgebung nach Potsdam.
Unser Kreisverband war mit 18 KollegInnen dabei. Etwa drei
Viertel aller Kundgebungsteilnehmer waren GEW-Mitglieder.
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Ergebnisse der
Tarifrunde 2011
Das Tarifergebnis in Zahlen:
- Einmahlzahlung von 360 Euro
- ab April 2011 Entgelterhöhung um 1,5 %
- ab Januar 2012 Entgelterhöhung um monatlich 17 Euro
- ab Januar 2012 Entgelterhöhung um weitere 1,9 %
Ilse Schaad kündigte an, dass die GEW nun
die Mitglieder befragen werde, ob sie dem Verhandlungsergebnis
zustimmen. Die Gremien der GEW haben mehrheitlich die Zustimmung
zu dem Verhandlungsergebnis empfohlen.
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Was wir nicht erreichten:
Nicht geeinigt werden konnte sich auf eine
tarifvertragliche Regelung der Eingruppierung für Lehrkräfte.
Jedoch kann die bisher für den Osten
bestehende tarifliche Regelung mit dem Verweis auf die
beamtenrechtlichen Regelungen für die "Erfüller" und
"Nichterfüller" zum 31.12.2011 eigenständig gekündigt werden.
Sei dabei – sei Mitglied der GEW!
Video der
Abschluss-Pressekonferenz vom 10.03.2011
In der Pressekonferenz zum Abschluss der
Tarifverhandlungen am 10.03.2011 in Potsdam haben die
VerhandlungsführerInnen der Gewerkschaften zum Ergebnis Stellung
genommen. Dabei machten sie deutlich, dass das Thema der
Lehrkräfte-Eingruppierung keinesfalls vom Tisch ist. Sie
bekräftigten, weiterhin gemeinsam zur Durchsetzung dieses Zieles
zu kämpfen. Der Videoclip dokumentiert die Statements in voller
Länge:
http://www.youtube.com/watch?v=iTcMW4UzMqg
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Tarifrunde 2011
Kundgebung in Stendal
am 03.03.2011
Ca. 120 Kolleginnen und Kollegen der
Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes bekräftigten in Stendal
auf einer öffentlichen Kundgebung ihre Forderungen für die
Tarifrunde 2011. Zu den Forderungen gehören Gehaltssteigerungen
um 50 Euro und und eine weitere Erhöhung der Gehälter um 3%.
Daniel Merbitz, Tarifsekretär der GEW
Sachsen-Anhalt, forderte vor allem für die Lehrerinnen und
Lehrer der öffentlichen Schulen eine tariflich vereinbarte
Entgeltordnung. Derzeit erfolgt die Eingruppierung von
angestellten Lehrkräften nach einseitigen
Arbeitgeberrichtlinien, die für die gleiche geleistete Arbeit
eine unterschiedliche Bezahlung um bis zu drei Entgeltgruppen
vorsehen.
Auch Mitglieder des GEW-Kreisverbands
Stendal beteiligten sich an der Kundgebung vor dem
Winckelmann-Gymnasium in Stendal.
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Wahlforum zur Kinderbetreuung in Sachsen-Anhalt
Das Thema der Kinderförderung und
-betreuung stand im Mittelpunkt unseres Wahlforums, das am 02.
März 2011 im Ratskeller Stendal in Vorbereitung der Landtagswahl
stattfand.
Die Landtagskandidaten Mario Blasche
(LINKE), Adolf Gröger (Bündnis 90/Grüne), Hardy P. Güssau (CDU)
und Tilman Tögel (SPD) äußerten ihre Vorstellungen zu wichtigen
Forderungen der GEW, wie zum Beispiel die Ganztagesbetreuung.
Moderiert wurde die Veranstaltung von
Frank Wolters (GEW).
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Mitgliederversammlung der Pädagogischen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter
Mehr als 31 Pädagogische Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter folgten unserer Einladung am 16.02.2011 zu einer
Mitgliederversammlung im Landratsamt. In teilweise heftig
geführten Diskussionen ging es um die derzeit nicht
zufriedenstellenden Arbeitsbedingungen und die Perspektiven für
die künftige Arbeit. Immer wieder war die Schlussfolgerung, dass
nur Einstellungen von Pädagogischen MitarbeiterInnen und von
anderen dringend benötigten Professionen die Probleme lindern
können. Entscheidend wird dafür auch der Ausgang der
Landtagswahl im März dieses Jahres sein.
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Tarifrunde 2011
Am 15. Februar 2011
starteten die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit einem
Autokorso in Magdeburg in die neue Tarifrunde.
Rund 100 Fahrzeuge (darunter auch
Stendaler) waren beteiligt und setzten ein unübersehbares
Zeichen für die Arbeitgeber, in der nächsten Verhandlungsrunde
endlich ein Angebot vorzulegen.
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